Häufige Fragen​

Wir und die Energiewirtschaft

Allgemeine Fragen

Ein Verbraucher (Endkunde) ist flexibel, wenn dieser z.B. seine elektronischen Geräte in einem bestimmten Zeitraum laden möchte und ihm dabei der genaue Zeitpunkt der Ladung egal ist. Der wechselnde Stromverbrauch und der wetterabhängige ständige Lastwechsel zwischen erneuerbaren und fossilen Energien sorgen für Abschaltungen von Energie-Anlagen (Einspeisung). Mit der benannten Flexibilität kann das System wieder rechtzeitig stabilisiert werden.

Wenn viel Strom gleichzeitig produziert und nachgefragt wird kann es zu Netzengpässen kommen, da Stromnetze überlastet werden. Ähnlich wie bei einem Trichter, der aufgrund zu großer Wassermengen verstopft wird, kann dies zu Stromausfällen führen.

Der Redispatch 2.0 ersetzt das Einspeisemanagement in Deutschland, um Netz-Überlastungen besser vermeiden oder beseitigen zu können. Auch Netzbetreiber und erneuerbare Energien müssen sich an die neuen Regeln halten. Wenn Stromengpässe entstehen, werden Energie-Anlagen in der Nähe abgeschaltet und andere weiter entferntere aktiviert.

Fragen zu unseren Systemen

Alle größeren Ladungen, die das Stromnetz überlasten könnten (z.B. E-Auto Ladungen), sollten zeitlich organisiert werden, damit keine zu großen Überschneidungen entstehen. Dafür definiert der Verbraucher (Endnutzer) einen Ladezeitraum und die benötigte Ladungsmenge. Diese Informationen können über seinen Energieversorger im Flexibilitätsmarkt (NEMO.spot) angeboten werden (siehe MFAs). Der Netzbetreiber kann dann je nach Ziel bestimmen zu welchem Zeitpunkt geladen wird.

Über einen großflächigen Einsatz unserer Systeme können wir langfristig dazu beitragen, dass die Strompreise für Verbraucher sinken. Zudem erhalten alle Teilnehmer eine Prämie. Netzbetreiber profitieren mit dem Flexibilitätsmarkt NEMO.spot durch die Bewirtschaftung von Netzengpässen zur richtigen Zeit. Energieversorger haben die Möglichkeit Ihren Bilanzkreis besser auszugleichen und den Verbrauch Ihrer Endkunden auf die erzeugte Energie abzustimmen.

Für den Einsatz von Flexibilitätsmaßnahmen benötigt unser Optimierer zum Einen technische Daten, wie z.B. die Ladekapazität von Wallboxen (Ladestation für E-Autos). Zum Anderen benötigt das System Daten über den gewünschten Ladezeitraum des Verbrauchers und eine Angabe zur benötigten Energie. Das kann zum Beispiel eine Ladung von 10% auf 100% sein, die in der Zeit zwischen 22 Uhr (Heute) bis zum nächsten Tag 4 Uhr Morgens stattfinden soll.

Die Abschaltung von erneubaren Energien (durch Einspeisung) kann mit dem Einsatz unserer Systeme verringert werden. Dadurch wird weniger Strom aus fossilen und dafür mehr aus erneuerbaren Energien eingesetzt. Mit Flexibilität können wir den ökologischen Fußabdruck um ungefähr 10 Prozent reduzieren und dadurch die nachhaltige Zukunft der Energiewirtschaft vorranbringen. Unser Analysetool NEMO.grid kann individuelle Flexibilitätspotentiale für Netzbetreiber und Bilanzkreisverantwortliche berechnen.

Sonstige Fragen

Flexibilität bietet neue ökonomische und ökologische Möglichkeiten für die Verbesserung der Stromnetze und dem Einsatz von Energie. Auch als Ergänzung zum Netzausbau ist Flexibilität sinnvoll. Beide Maßnahmen sollen in Zukunft mindestens gleichwertige Möglichkeiten für Bilanzkreis- und Engpassmanagement nach den Gesetzten des Redispatch 2.0 darstellen.

Wir planen für die Zukunft weitere Projekte rund um das Thema Flexibilität und sprechen mit vielen potenziellen Partnern. Am schnellsten erfahren Sie von neuen Projekten auf unserer LinkedIn Seite. Bis dahin können Sie sich über unsere laufenden Projekte informieren

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